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24.09.2014 Das runde Bilo – ein akustisches Phänomen

1. Teil 

12.02.2014 

Das runde Bilo – vollendete Form, beeindruckende akustische Eigenschaften und eine einzigartige Klangdauer. Allerdings ist es nicht nur ein musikalisches Instrument, sondern auch ein Werkzeug, mit dessen Hilfe eine Vielzahl von Aufgaben gelöst werden kann, mit denen jeder von uns im Alltag konfrontiert werden kann. Besonders in Großstädten unterdrückt der starke elektromagnetische Smog die für den Menschen lebensnotwendigen magnetischen Pulsationen der Erde, was zu Störungen der biologischen Rhythmen führt und viele typisch urbane Erkrankungen provoziert. Mit Hilfe des runden Bilo kann man dem Organismus helfen, sich entsprechend einzuschwingen und die Gesundheit wiederherzustellen. 

Mit Hilfe des runden Bilo kann man die Auswirkungen von Stress abschwächen, Gedankenstille herbeiführen, innere Ruhe erzeugen, die Intuition aktivieren, die Geschwindigkeit und die Genauigkeit der Reaktionen auf äußere Umstände erhöhen, einen idealen Lernzustand erzeugen, und vieles mehr. Das runde Bilo kann medizinischen Fachleuten bei der Durchführung verschiedener verbaler psychotherapeutischer Praktiken unterstützen. 

Das runde Bilo ist in der Gesamtheit seiner akustischen Eigenschaften und Möglichkeiten ein handliches und effektives Instrument zur Lösung eines breiten Spektrums von Aufgaben. Und die Schönheit seines Klangs hilft dem Menschen eine helle und fröhliche Stimmung zu erzeugen und zu bewahren. 

Inhalt 

  1. Das runde Bilo – ein akustisches Phänomen
  2. Die Entstehungsgeschichte
  3. Der Mensch als wellenartige Struktur
  4. Die Besonderheiten des runden Bilo
    1. Ein Klang ohne Fehler und dissonante Störgeräusche
    2. Aussenden von zwei Tönen gleichzeitig
    3. Binaurale Wellen
    4. Eine Lange Klangdauer
    5. Geringes Gewicht und Maße
    6. Ultraschallwellen im Klangspektrum
    7. Die Bilodung eines dreidimensionalen Kreuzes im Raum
    8. Das Gedächtnis des Instrumentes
  5. Die Wirkung des runden Bilo auf den Menschen
    1. Primärer Effekt
    2. Sekundärer Effekt
    3. Das Phänomen des erzeugten Potentials
    4. Ergebnisse der Computerdiagnostik
    5. Ergebnisse einer Elektroenzephalographischen Untersuchung
  6. Anwendung des runden Bilo
    1. Vorbereitung auf die Arbeit
    2. Besonderheiten bei der Arbeit mit dem runden Bilo
    3. Lösen wir eine Vielzahl von Aufgaben
    4. Beispiele für die Anwendung des runden Bilo
    5. Erfahrungen aus der Praxis
  7. Das runde Bilo in verschiedenen Ausführungen 

Literaturverzeichnis

Anhang № 1. Untersuchungen des Klanges flacher Glocken

Anhang № 2. BILOTHERAPIE

Anhang № 3. Das Design der flachen Glocken

Anhang № 4. Pflege des runden Bilo

Anhang № 5. Über das Methodische Zentrum Drevo Roda

 

1. Das runde Bilo – ein akustisches Phänomen 

Vor Ihnen befindet sich ein ungewöhnliches Instrument – das runde Bilo (Abb.1). Aufgrund seiner eleganten Form und dem Glanz des Edelmetalls zieht es sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Trotz seiner äußerlichen Schlichtheit verfügt dieses Instrument über bemerkenswerte akustische Eigenschaften und kann sie in jedem beliebigen Moment offenbaren.

Abb. 1

Ein leichter Anschlag auf die Scheibe füllt die Umgebung augenblicklich mit der klingenden Schönheit singenden Metalls, weckt im Menschen die hellsten und fröhlichsten Emotionen. Der langanhaltende und schöne Klang des Instrumentes kann niemanden gleichgültig lassen, und dabei wird auf natürliche Weise die Aufmerksamkeit auf den großartigen Klang umgeschaltet, was es erlaubt, sich leicht von den nicht endenden alltäglichen Angelegenheiten zu lösen. 

Allerdings kann man mit dem runden Bilo nicht nur ästhetischen Genuss durch das Anhören der von ihm ausgestrahlten Klänge erzielen. Mit Hilfe dieses ungewöhnlichen Instrumentes ist die Lösung verschiedenster Aufgaben möglich, auf die ein Mensch im Alltag treffen kann. 

Das ist vor allem die Beendigung des inneren Dialoges mit anschließender Gedankenstille, was für all jene von Interesse ist, die sich mit Selbstvervollkommnung und meditativen Praktiken beschäftigen. Dieser Zustand ist vom Erwachen der Intuition begleitet, von der Fähigkeit Antworten auf interessierende Fragen zu bekommen. Aufdringliche Gedanken, die noch kurz vorher die Aufmerksamkeit beanspruchten, lösen sich auf ganz natürliche Weise auf, die Stimmung hellt sich auf und Freude kommt auf. 

Die vom Instrument ausgesandten akustischen Schwingungen kann man für eine Massage des Körpers verwenden und die binauralen Wellen sind in der Lage dem Menschen zu helfen, sich auf die Rhythmen der Natur einzustellen. Das runde Bilo ist auch für Musiktherapeuten interessant, ebenso wie für Psychologen zur Durchführung verschiedener verbaler psychotherapeutischer Techniken die auf die Veränderung von Angewohnheiten und Verhaltensweisen abzielen. 

Das runde Bilo hat ein geringes Gewicht und kleine Abmaße, und es kann bequem transportiert werden. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass es, einmal abgestimmt, in Zukunft keiner weiteren Abstimmung mehr bedarf. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass das Material der runden Bilo eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit aufweist, handelt es sich um ein ausgesprochen langlebiges Instrument, dass sogar nach hunderten von Jahren noch genau so klingen wird wie am ersten Tag. 

Welche Entstehungsgeschichte hat das runde Bilo, diese erstaunliche Instrument, das über solch ungewöhnliche akustische Eigenschaften und Möglichkeiten verfügt? Welche Wirkung haben die ausgestrahlten Klänge und Vibrationen auf den Menschen? Wie kann es für verschiedene Aufgaben verwendet werden? Davon und von vielem mehr wird im Folgenden berichtet.
 

2. Die Entstehungsgeschichte des runden Bilo 

Prototypen des runden Bilo sind metallische Becken, die in unterschiedlichsten Ausführungen seit uralten Zeiten existieren. Ihren Namen erhielten die antiken Teller dank vielzähliger Darstellungen, die auf Fresken und Keramiken gefunden wurden. Dieses musikalische Instrument besteht aus zwei metallischen Tellerchen mit Bändern für die Finger. Der Ton wird durch Aneinanderschlagen zweier Teller erzeugt. 

Die Teller waren zur klanglichen und rhythmischen Verzierung musikalischer Kompositionen und Tänze gedacht um den Rhythmus der Komposition zu betonen und die Musik zu verschönern und zu vollenden. Sie wurden bei religiösen Kulten, Ritualen und verschiedenen Zeremonien verwandt, wie auch zur Behandlung von Erkrankungen, wovon bereits Frederick Adolf Lampe am Ende des 17. Jahrhunderts berichtete. Dazu wurde im Zimmer, in dem sich der Kranke befand, ein Ritual mit Tänzern, die auf den Tellerchen spielten, durchgeführt. 

Die antiken Teller sind in unterschiedlichen Ausführungen seit Urzeiten bei vielen Völkern anzutreffen. Sie wurden aus Messing, Bronze oder anderen Legierungen auf der Basis von Kupfer und Zinn hergestellt, teilweise auch unter Beigabe von Silber, Gold und Phosphor. Sie wurden durch Schmieden oder Gießen hergestellt. 

Bekannt sind antike ägyptische Teller, die in Sarkophagen gefunden wurden und die auf das Jahr 800 v.u.Z. datiert werden (Abb. 2), bronzene schalenförmige musikalische Tellerchen „Sching“ mit einem Durchmesser von 5 – 6.5 cm, die bis zum heutigen Tag im südöstlichen asiatischen Raum von traditionellen Ensembles, bei buddhistischen Ritualen und der Musik für Muay Thai- Kämpfe verwendet werden (Abb. 3), sowie kleine Tellerchen mit einem Durchmesser von etwa 3 cm, die im arabischen Raum „Sagaty“ genannt werden (Abb. 4).

Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4

Eine Analogie dieses Instrumentes wird in Indien „Kartali“ genannt. Es kann unterschiedliche Abmessungen und Formen haben und erzeugt einen weichen und angenehmen Klang. Je nach Rhythmus und Art der musikalischen Komposition können zwei identische Scheiben auf unterschiedliche Weise aneinandergeschlagen werden, mit den Flächen oder den Rändern, vertikal oder horizontal. Berichte über diese Instrumente sind in frühen historischen Dokumenten zu finden (Abb. 5). Eine modernere Variante dieser Teller – sind flache runde Becken aus Metall, die in einer bestimmten Note klingen.

Abb. 5 Abb. 6

Es existieren ganze Sets tonaler Becken – „Krotali“, flache Platten mit einem Durchmesser von etwa 10 cm (Abb. 6). 

Eine Weiterentwicklung des Instrumentes wurde durch die mehrjährige Forschungsarbeit des Glockenbaumeisters und Erfinders A. I. Shicharev möglich und führte zur Entwicklung des runden Bilo, das einen reinen, schönen und langanhaltenden Klang besitzt. Heutzutage werden runde Bilo in unterschiedlichsten Ausführungen angefertigt. Auf Abb. 7 ist beispielsweise ein kleines rundes Bilo dargestellt, auf Abb. 8 ein großes rundes Bilo.

Abb. 7 Abb. 8

Auf der Grundlage des runden Bilo wurden von A. I. Shicharev eine Reihe beeindruckender Instrumente entwickelt, die bis zum heutigen Tag die einzigen ihrer Art sind.

Abb. 9

Auf Abb. 9 ist das Bilo „Quadrat im Kreis“ zu sehen, das nicht nur über eine einzigartige äußere Form, sondern auch über einen ungewöhnlichen Klang verfügt. Welche mathematische Grundlage und Symbolik diesem beeindruckenden Instrument zu Grunde liegt – darüber wird in Kapitel 7 „Die unterschiedlichen Ausführungen des runden Bilo“ ausführlicher erzählt. 

Auf Grundlage des runden Bilo wurde ebenfalls der „akustische Bach“ erschaffen, der für musikalische Aufführungen gedacht ist. (Abb. 10).

Abb. 10

Der „akustische Bach“ ist eine Zusammenstellung aus 39 runden Bilo, die in drei Reihen auf einem Bogen platziert sind und einen unvergleichlichen und langanhaltenden Klang haben. Er ist nicht nur in der Lage sehr schnell eine freudige und helle Stimmung zu erzeugen, sondern auch einer musikalischen Komposition Vollendung und Schönheit hinzuzufügen. 

Die ungewöhnlichen akustischen Eigenschaften des runden Bilo erlauben es nicht nur, es als Musikinstrument einzusetzen, sondern auch als Instrument, mit dessen Hilfe Korrekturen bei Beeinträchtigungen des Gesundheitszustandes durchgeführt werden können. Um nachvollziehen zu können, warum und auf welche Weise das geschieht, machen wir uns zunächst mit einigen grundlegenden Besonderheiten der Funktionsweise des menschlichen Organismus bekannt.

 

3. Der Mensch als Wellen- Struktur 

Der menschliche Organismus ist ein komplexes nichtlineares System, das ununterbrochen mit der Umgebung interagiert und nach einem Gleichgewichtszustand strebt[1]. Im Laufe des Lebens auf der Erde hat sich der Mensch ständig an die Rhythmik der Umgebung angepasst, darum sind besonders beständige Rhythmen als charakteristischer Frequenzen für den Ablauf innerer Prozesse eingetragen. So korrelieren einige biologische Rhythmen mit den Frequenzen der natürlichen Pulsation des geomagnetischen Feldes der Erde und mit den Rhythmen des Überquerens von Grenzen verschiedener Sektoren des interplanetaren magnetischen Feldes, das von der Sonne gebildet wird [2]

Heutzutage sind Argumente bekannt, die auf beeindruckende Weise die Verbindungen und Übereinstimmungen der inneren biologischen Rhythmen mit den äußeren helio- geomagnetischen Rhythmen bezeugen. Es wurden Ähnlichkeiten von Frequenzen und das Auftreten von Adaptationsreaktionen im Organismus des Menschen bemerkt, welche im Falle von Störungen der Pulsation des geomagnetischen Feldes der Erde während magnetischer Stürme auftreten[3].

Abb. 11

Der Entstehungsmechanismus der natürlichen geomagnetischen Pulsation der Erde ist mit der Wechselwirkung des magnetischen Feldes der Erde mit den Strömen geladener solarer Teilchen, dem Sonnenwind, verbunden [4]

Wenn die magnetosonische Welle aus dem Sonnenwind auf die Magnetosphäre der Erde trifft, teilweise in diese eindringt und die Magnetschale erreicht, wo ihre Frequenz mit der Frequenz der Alfvén-Schwingungen der Kraftlinien des geomagnetischen Feldes der Erde übereinstimmt, findet eine Resonanzverstärkung der Alfvén- Welle statt, was zu einer deutlichen Vergrößerung ihrer Amplitude und zur Bildung eines Alfvén- Resonators mit einer Schwingungsfrequenz, die von der Dicke der Ionosphäre, dem Spannungsgrad des Magnetfeldes der Erde und der Konzentration ionosphärischer Plasmateilchen abhängt, führt (Abb. 11). 

Erläuterung: 

Alfvén- Wellen (Schwingungen) sind querlaufende magnetisch- dynamische Wellen, die sich im Plasma entlang den Linien des magnetischen Feldes der Erde erstrecken. Sind zu Ehren des schwedischen  Astrophysikers  H. Alfvén benannt, der ihre Existenz 1942 vorausgesagt hat. 

Der Alfvén- Resonator wurde 1985 von P .P .Beljaev und Mitarbeitern des Wissenschaftlichen Forschungsinstitutes für Radiophysik in Nishny Novgorod entdeckt. Die Schwingungsfrequenz der ersten Resonanzfrequenz der Alfvén- Resonanz verändert sich in Abhängigkeit vom Zustand der Ionosphäre im Bereich von 0,5 – 3 Hz [3,6]. In der Schicht zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre, die gemeinsam einen gigantischen sphärischen Resonator bilden, werden außerdem stehende elektromagnetische Wellen mit niedriger Frequenz gemessen, bekannt als Schumann- Resonanz (Abb. 12).  

Abb. 12

Die Schwingungsfrequenz der ersten Schumann- Frequenz beträgt 7,83 Hz (mit Abweichungen von ±1,5 Hz im Laufe eines Tages), die Spitzen der nächsten Harmoniken befinden sich bei Frequenzen von 14,1 Hz, 20,3 Hz, 26,4 Hz und 32,4 Hz (mit Abweichungen von ±0,3 Hz). 

Im lebenden Organismus sind die unterschiedlichsten Schwingungen eng miteinander verflochten, beispielsweise mechanische und elektrische, darum führt die Erregung einer Schwingungsart gleichzeitig zur Erregung anderer Arten von Schwingungen. Schwankungen des atmosphärischen Drucks führen zu Schwankungen des Drucks im Inneren des Brustkorbes, und das ruft Veränderungen des transmuralen Drucks und des Blutdrucks im Organismus hervor. Auf diese Weise ist jeder äußere Einfluss einer Resonanz (bspw. mechanisch) dazu in der Lage die Schwingungen eines anderen Typs (elektrische) zu verändern. 

Vielfache Erfahrungen mit der Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf Menschen und Tiere haben gezeigt, das es bestimmte Frequenzen gibt, die plötzliche Veränderungen der Funktionalität von Organismen hervorrufen. Diese Frequenzen werden als „bioeffektiv“ bezeichnet. Die Reaktion des Organismus darauf können ganz unterschiedlich ausfallen: sowohl positiv (ein Übergang des Organismus in einen optimaleren Zustand), als auch negativ[7]. 

Interessant ist, dass Frequenzen im Bereich von 1,3 – 1,7 Hz und 2,5 – 3,8 Hz für einen Menschen „bioeffektiv“ sind. Diese Frequenzen sind mit den Alfvén- Resonanzen verbunden und liegen sehr nah bei der Frequenz der Herzmuskelkontraktionen im Bereich von 0,8 -2,5 Hz und der Frequenz der Delta- Rhythmen des Gehirns – 0,5 – 4 Hz. 

Eine Verstärkung der Alfvén- Resonanzen ist während der Nacht zu beobachten, in dieser Zeit sind die Delta- Rhythmen des Gehirns bei einem ruhig schlafenden Menschen besonders ausgeprägt. Eine Synchronisation der Delta- und Theta- Rhythmen des Gehirns mit den Frequenzen des Alfvén- Resonators und der ersten Harmonik der Schumann- Resonanz aller Wahrscheinlichkeit nach wirklich vorhanden (Abb. 13) [8].

Ermittelte Bedeutung bioeffektiver Frequenzen, Hz

Resonanzfrequenzen des ionosphärischen elektromagnetischen Rauschens, Hz

5 – 7,6 (n =1)

7,8 ± 1,5 (Schumann, n =1)

2,5 – 3,8 (n =2)

3,5 ± 1,25 (Alfvén, n =2)

1,3 – 1,7 (n =3)

1,75 ± 1,25 (Alfvén, n =1)

Abb. 13 

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Tatsache, dass die Frequenzen der Alfvén- und Schumann- Resonanzen, einschließlich ihrer Harmoniken, den gesamten Bereich von 0,5 bis 32,4 Hz umfassen, was praktisch mit dem Spektrum der elektrischen Aktivität des Gehirns im Bereich der Delta, Theta-, Alpha- und Betarhythmen mit Frequenzen von 0,3 bis 35 Hz übereinstimmt. 

Sehr niedrige Frequenzen des elektromagnetischen Feldes besitzen eine starke durchdringende Eigenschaft, dass heißt sie sind in der Lage gleichzeitig auf alle Zellen und Gewebe des Organismus zu wirken und Schwingungsprozesse in zellulären Strukturen des gesamten Organismus zu synchronisieren. 

Eine Störung der biologischen Rhythmen beim Menschen, die sich zyklisch wiederholende Veränderungen der funktionellen Parameter des Organismus sind, können durch Veränderungen der Lebensweise des Menschen, wie auch durch Einwirkung äußerer Faktoren unterschiedlichster Ursache entstehen. Eine Störung der biologischen Rhythmen bedingt eine Desynchronisation und führt zur Entstehung von Erkrankungen. 

So wie die Grundlage aller rhythmischen Tätigkeit ein periodischer Wellen- Prozess ist, so kann der Mensch sich nur unter der Bedingung harmonisch entwickeln, wenn die ihn umgebenden Strömungen der Stoffe, Energien und Informationen sich innerhalb optimaler und günstiger Grenzen bewegen.

Abb. 14

Jede Abweichung vom natürlichen Grundtonus der elektromagnetischen Felder ist für den Menschen schädlich. Dies gilt sowohl für eine Verstärkung, also elektromagnetische Verschmutzung, als auch für die Abschwächung (also die Abschirmung der natürlichen Strahlung der Erde durch Stahlbeton- Bauten, die Karosserien von Autos, Zügen, Flugzeugen usw.). 

In diesem Zusammenhang ist ein Experiment interessant, welches R. Wever 1970 in einem unterirdischen Bunker durchführte. Die Teilnehmer des Experiments befanden sich bis zu 8 Wochen unter guter Abschirmung. Bei allen wurde am Ende eine Desynchronisation der physiologischen Rhythmen festgestellt. Die Schaffung künstlicher statischer magnetischer (etwa 1,5 E) und elektrischer (bis zu 300 W/m) Felder hatte keinen Einfluss auf die Resultate. 

Allerdings: 

Die Schaffung eines schwachen (2,5 W/m) pulsierenden Feldes mit einer Frequenz von 10 Hz, von dem die Teilnehmer nichts wussten, beseitigte die Desynchronisation der biologischen Rhythmen und brachte die physiologischen Prozesse in den Normbereich. 

Gleichartige Experimente nach dem Schema R. Wevers wurden von vielen Wissenschaftlern am Beispiel weißer Mäuse und anderer biologischer Objekte durchgeführt. In allen Fällen führte eine effektive Abschirmung zu ungünstigen gesundheitlichen Folgen – Störungen des Wachstumsprozesses, Verringerung der Bewegungsaktivität und einer Vielzahl anderer Abweichungen von der Norm [10]

Leider ist in der heutigen Zeit die Biosphäre infolge der stürmischen Entwicklung von Wissenschaft und Technik immer mehr durch eine „Technosphäre“ ersetzt worden, durch die gewaltige Strömungen von Energie und Informationen fließen, und infolge dessen ist der Lebensraum in Städten immer weniger für längere Aufenthalte geeignet. Der Mensch ist dazu gezwungen, Tag für Tag in einem dichten Strom chaotischer künstlicher elektromagnetischer Strahlungen zu verbringen, die von den verschiedensten elektronischen Geräten erzeugt werden (Abb. 15).

Abb. 15

Die Gesamtsumme der elektromagnetischen Strahlungen übersteigt in großen Städten die Kraft der natürlichen Hintergrundstrahlung bereits um mehrere hundert Mal, was eine normale Funktion von Zellen, Organen und Organsystemen und die Aufrechterhaltung der Homöostase unmöglich macht. 

Die elektromagnetische Verschmutzung der Umgebung durch die Ausstrahlung der Unmenge von Mobilfunknetz- Basisstationen, die in einem dichten Netz nicht nur die Städte, sondern das ganze Land überziehen, ist für Mensch und Natur zu einer wirklichen Notlage geworden. In mehreren Ländern führte das bereits zu ernsthaften Problemen, die sich in der Verringerung oder dem völligen Verschwinden von Bienen- und Insektenpopulationen äußern. 

Der amerikanische Künstler und Wissenschaftler Nikolay Lamm hat gemeinsam mit Fachleuten der State University of Illinois eine Serie ungewöhnlicher Arbeiten geschaffen, um anschaulich zu zeigen, wie unsere Städte aussähen, wenn wir die Strahlungen der Mobilfunkstationen sehen könnten. Dank der Visualisierung der Strahlungen kann man gut erkennen, dass diese Strahlungen in der gesamten Stadt vorhanden sind und es keine Möglichkeit gibt, sich vor ihnen zu verstecken (Abb. 16).

Abb. 16

Ende der 1960er Jahre, wurde dank der Entwicklung von Supraleitern eine supraleitende Quanteninterferenzeinheit (SQUID - superconducting quantum interference device) entwickelt. Auf seiner Grundlage wurde der Magnet- Enzephalograph entwickelt, der dazu verwendet wird magnetische Felder des Gehirns darzustellen, im Gegensatz zum EEG, welches elektrische Felder darstellt (Abb. 17). Mit seiner Hilfe ist es möglich die sehr schwachen magnetischen Felder, die vom Gehirn und anderen Organen erzeugt werden kontaktlos zu messen und darzustellen (Abb. 18). 

Man erhielt eine anschauliche Vorstellung von der Verteilung der Kraftlinien des Magnetfeldes der Gehirnaktivität im Alpha- Rhythmus, deren Richtung sich mit einer Frequenz von 10 Mal in der Sekunde umkehrt (Abb. 19)[11].

Abb. 17 Abb. 18 Abb. 19

Die Anwendung des SQUID- Magnetometers erlaubte es, die vom Gehirn ausgestrahlten magnetischen Felder zu bewerten und mit den Ausgangswerten des konstanten Magnetfeldes der Erde zu vergleichen. Es zeigte sich, dass sie deutlich schwächer sind als die Ausgangswerte des geomagnetischen Feldes sind, was bedeutet, das die Rhythmik und Pulsation des geomagnetischen Feldes in der Lage ist, Einfluss auf die Lebensvorgänge eines Organismus, die Arbeit des zentralen Nervensystems, des endokrinen Systems, den Blutkreislauf und die im menschlichen Organismus ablaufenden Prozesse zu nehmen (Abb. 20)[12]. Auf der Ordinatenachse sind ist die Induktion des Magnetfeldes der Erde in Tesla dargestellt. 

Abb. 20

Die enge Wechselwirkung der zerebralen Strukturen des Menschen mit den Schwingungen des geomagnetischen Feldes sorgt für die Aufrechterhaltung der Synchronizität verschiedener rhythmischer Prozesse im menschlichen Organismus – Bestandteilen der Homöostase. 

Im umgekehrten Fall führt eine Unterdrückung der natürlichen Strahlungen der Erde durch starke Strahlungen technogenen Ursprungs oder eine Abschirmung der geomagnetischen Felder durch Stahlbetonbauten und metallische Karosserien von Transportmitteln dazu, dass der menschliche Organismus keine Möglichkeit mehr hat, sich auf die bioeffektiven Frequenzen einzustellen, zu Desynchronisation und in der Folge zu einem Ungleichgewicht im Organismus. 

Viele Erkrankungen beginnen mit einer Störung des energoinformativen Kontakts der rhythmischen Prozesse im Organismus mit dem natürlichen Magnetfeld der Erde. Das führt in der Folge zur Bildung von Pathologien im Organismus. Bei der Entwicklung von Pathologien kann man drei aufeinander folgende Stadien beobachten: 

  1. Störung der Informationsströme zwischen den Elementen des Organismus und äußeren elektromagnetischen Feldern;
  2. eine Dysbalance der energetischen Prozesse, was zu einer Beeinträchtigung des Ablaufs biochemischer Reaktionen führt;
  3. Störungen des Stoffwechsels [13]. 

Unter Berücksichtigung der Primärursache der Entstehung dieser Pathologie – die Unterdrückung der natürlichen Erdstrahlung durch Strahlungen technogenen Ursprungs oder der erzwungene längere Aufenthalt eines Menschen in Stahlbeton- Bauten und Transportmitteln, welche die magnetischen Felder der Erde abschirmen, kann man die aufkommenden Störungen der Arbeit der funktionellen Systeme des Organismus durchaus  als typisch „urbane“ Erkrankungen bezeichnen. 

Diese äußern sich in Form von allgemeiner Schwäche, vermehrter Erschöpfung, Aufmerksamkeitsstörungen, schlechtem Schlaf, Verschlechterung des Gedächtnisses, Störungen der Arbeit des Herz- Kreislaufsystems, Entstehung des Syndroms chronischer Müdigkeit, Veränderungen der Psyche (Angstzustände, Depressionen, Erregungszustände), usw.

 

© Alexander Doroshkevich, 2014      

Das Methodisches Zentrum Drevo Roda

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Das runde Bilo – ein akustisches Phänomen. Teil 2

Das runde Bilo – ein akustisches Phänomen. Teil 3
 

Video: Das runde Bilo als Werkzeug zur Wiederherstellung der rhythmischen Aktivität des Gehirns 

 

Methodisches Zentrum Drevo Roda 

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