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03.12.2015 Die Wirkung eines runden Bilo auf das Blut

In der heutigen Zeit bleiben viele Fragen zur Wirkung von Schallwellen auf lebende Organismen unbeantwortet und verschiedene Probleme die mit der Erforschung von Klang, als einem Mittel zur Informationsübertragung, verbunden sind, erfordern eine baldige Lösung.

Vor allem müssen die Mechanismen der Einwirkung von Infraschall auf lebende Zellen und Systeme des Organismus untersucht werden. Bekannt ist, das einige Infraschall- Frequenzen eine hemmende Wirkung auf das Nervensystem zeigen, beim Menschen und anderen Lebewesen Angstgefühle hervorrufen, insbesondere bei Frequenzen von 9 Hz. Bei Frequenzen nahe an der unteren Hörschwelle (19 Hz) können Halluzinationen hervorgerufen werden.

In diesem Artikel versuchen wir eine Antwort auf die Frage zu finden, wie lebende Zellen des menschlichen Blutes auf ein breites Frequenz- Spektrum reagieren, welches vom Klang eines runden Bilo erzeugt wird. Die gleichzeitig von diesem Instrument erzeugten binauralen Schläge haben eine Frequenz von 7,8 Hz (Schumann- Resonanz). Im Frequenzspektrum des runden Bilo sind sowohl Infraschall- Komponenten (hörbare Klänge), als auch Ultraschallwellen vorhanden. Eine wichtige Rolle bei der Wirkung der Schallwellen des Bilo auf das menschliche Blut könnten die Schläge mit der Frequenz von etwa 8 Hz spielen.

Es existiert eine Fülle literarischer Quellen, die darauf hinweisen, dass Glockentöne eine stimulierende und gesundheitsfördernde Wirkung auf den menschlichen Organismus haben. Allerdings findet man in der wissenschaftlichen Literatur nur einzelne Arbeiten, die experimentelle Untersuchungen der Wirkung von Schallwellen auf die Gewebe des menschlichen Körpers zum Inhalt haben.

In letzter Zeit tauchten Berichte darüber auf, dass niederfrequente und schwache elektromagnetische Strahlung (von 8 bis 15 Hz) einen Einfluss auf die Bildung sogenannter "Münzstapeln" der Erythrozyten haben (bei einer Versäuerung des Blutes verlieren diese ihr elektrisches Feld und kleben stapelförmig aneinander fest)[7]. Die Bildung dieser "Stapel" wird durch falsche Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel und genetisch veränderte Produkte begünstigt [8-10]. Das Verkleben der Erythrozyten wird zusätzlich durch verschiedene Erkrankungen, toxische Einflüsse und Alterserscheinungen verstärkt. Bei 14% aller untersuchten Kinder wurde diese Erscheinung beobachtet, bei 40% aller Personen mittleren Alters und bei 63% aller Personen über 50 Jahre. Das hat eine große theoretische und praktische Bedeutung, weil die Bildung der "Münzstapel" und Erythrozytenanhäufungen (Sludge Blood, sludge - engl. Schlamm) die Zellatmung der Gewebe beeinträchtigt und die Arbeit des Herzens erschwert (durch die Kapillaren des Herzens werden keine einzelnen Erythrozyten gepumpt, sondern ganze Anhäufungen). Diese Symptome werden durch die BILOTHERAPIE gelindert.

Durchführung der Untersuchung

 

Abb. 1  Ein rundes Bilo (flache Glocke) 

Die Forschungen wurden am Lehrstuhl für "Östliche Medizin" der Russischen Universität der Völkerfreundschaft durchgeführt, an 16 Patienten (10 Frauen, 6 Männer), bei denen im Blut die genannten "Münzstapel" und Erythrozytenschlamm entdeckt wurden. Für die Schalleinwirkung und die Untersuchung des Zustandes des peripheren Blutes wurde eine flache Glocke, ein rundes Bilo, mit einem Gewicht von 320 Gramm verwendet. Die Schläge auf das Bilo wurden mit einem hölzernen Schlegel ausgeführt, an dessen Ende sich eine Kunststoffkugel befindet.

Es wurden zwei Patientengruppen mit Herz- Kreislauferkrankungen untersucht. Vorbereitend wurde die Wirkung abklingender Schwingungen des runden Bilo nach 2, 4, 6 und 8 Schlägen untersucht, durch anschließende Analyse der mikroskopischen Präparate des lebendigen Blutes der Probanden. Die deutlichsten Resultate wurden nach 6 aufeinander folgenden abklingenden Tönen festgestellt.

Vor der Einwirkung der Schallwellen wurde Blut aus dem Finger jedes Probanden entnommen, sowie nach sechsfachem Anschlagen des runden Bilo und 30 Minuten nach Einwirkung der Schallwellen.

Vor dem Beginn des Experimentes wurde das akustische Spektrum des Bilo im Institut für geosphärische Dynamik der Russischen Akademie der Wissenschaften aufgezeichnet und ist auf Abbildung 2 dargestellt.

Abb.2. Rundes Bilo
Frequenzen 2334 Hz, 5321 Hz, 8984 Hz und 9169 Hz

Wie aus Abb. 2 ersichtlich wird, erzeugt das Bilo binaurale Schläge mit einer Frequenz von etwa 8 Hz, hat einen Grundton mit einer Frequenz von 2334 Hz und Harmoniken mit Ultraschall- Komponenten.

Ergebnisse der Untersuchung

Bei der Untersuchung des Blutes der Teilnehmer vor der "Beschallung" wurde bei einem Großteil von ihnen das Vorhandensein von "Münzstapeln" und Erythrozytenschlamm (bei etwa 2/3) nachgewiesen, insbesondere bei ischämischer Erkrankung des Herzens. Ein charakteristisches Blutbild der an Ischämie und Bluthochdruck Erkrankten ist auf Abb. 3 (a, b) dargestellt  

a                                                                                               b

Abb. 3.  Blutbild von Patienten mit verklebten Erythrozyten vor der Schalleinwirkung:

a - Erythrozytenschlamm bei Ischämiekranken

b - "Münzstapel" im peripheren Blut von Patienten mit Bluthochdruck (Phasen- Kontrast- Mikroskop)

Nach der Schalleinwirkung durch den Klang des runden Bilo wurden zwei wesentliche Veränderungen des Blutbildes beobachtet. Bei einem Großteil der Teilnehmer lösten sich die "Münzstapel" vollständig auf. Im Blut wurden wieder voneinander getrennte Erythrozyten nachgewiesen, sowohl im Blut der Ischämiekranken, als auch bei den Bluthochdruck- Patienten. Abb. 4 a. Ein solches Blutbild ist für gesunde, junge Menschen charakteristisch, die keinen ungünstigen ökologischen Faktoren ausgesetzt sind.

 a                                                                                               b

Abb. 4.  Mikroskopische Ansicht des Blutes 30 Minuten nach der Schalleinwirkung.

a - in einzelne Erythroyten zerfallende Münzstapel

b - unvollständige Auflösung des Erythrozytenschlamms bei den Ischämiekranken.

Auf Abb. 4 b ist das Blutbild von Ischämiepatienten dargestellt, in deren Blut vor der Schalleinwirkung Erythrozytenschlamm nachgewiesen wurde. Nach der Schalleinwirkung zerfiel der Schlamm, allerdings bildeten die Erythrozyten anschließend kurze Stapel (größtenteils weniger als 5 Erythrozyten im Stapel). Dieses Phänomen wurde bei 28% aller Beteiligten, in deren Blut sich Schlamm befand, nachgewiesen. Der Hang der Erythrozyten zum Verkleben ist bei diesen Menschen so ausgeprägt, dass die Schalleinwirkung die Eigenschaften der Erythrozyten nicht dauerhaft ändern konnte. Derartige Ergebnisse wurden bei allen Teilnehmern beobachtet.

Das Blut der Patienten, bei denen eine Auflösung von Stapeln und Schlamm eingetreten ist, kann mit dem Blut junger, gesunder Menschen verglichen werden. Dieser Zustand der Erythrozyten hält von einigen Stunden bis zu einem Tag an, in Abhängigkeit von vorhandenen Pathologien und individuellen biologischen Besonderheiten. Eine Verbesserung des Allgemeinzustandes wurde bei allen Klienten beobachtet, die Glockenspielen zuhörten oder an Bilotherapie- Seancen teilgenommen haben. Das kann durch die ganzheitliche Wirkung des Glockenklangs auf den menschlichen Organismus erklärt werden und beruht auf der Verbesserung der Gewebsatmung nach der Einwirkung der Schallwellen flacher Glocken, in deren akustischem Spektrum nicht nur hörbare Töne, sondern auch Infraschall- und Ultraschallkomponenten enthalten sind.

Leukozyten werden durch Erythrozytenschlamm blockiert. Die Auflösung der Blockaden nach der Schalleinwirkung ist auf den Abb. 5 a und b dargestellt.

a                                                                                              b

Abb. 5.  Befreiung eines Leukozyten (in der Mitte der Abbildung) durch den Einfluss der Schallwellen eines runden Bilo

a - durch Erythrozyten mit erhöhter Adhäsion blockierter Leukozyt vor der Schalleinwirkung

b - partielle "Befreiung" des Leukozyten aufgrund der Auflösung von Stapeln nach der Schalleinwirkung.

Wenn sich die Leukozyten wieder ungehindert durch das Blut bewegen können, führt das zu einer Aktivierung der Zellimmunität. Eine temporäre Erhöhung des Immunstatus der Zellen wirkt sich günstig auf das Befinden eines Menschen nach der Klangtherapie aus.

Fazit

Die Schalleinwirkung durch den Klang eines runden Bilo auf Patienten mit Herz- Kreislauferkrankungen, in deren Blut eine vermehrte Verklebung der Erythrozyten nachgewiesen wurden, führte zu durchweg positiven Resultaten.

Die Dauer der günstigen Wirkungen des Glockenklangs hielt mehrere Stunden an und hängt stark von individuellen Gegebenheiten ab. Die günstige Wirkung von Schallwellen flacher Glocken auf Befinden und Physiologie der Untersuchten wurde wissenschaftlich nachgewiesen und eröffnet neue Perspektiven für den Einsatz runder Bilo und anderer flacher Glocken in der Klangtherapie.

Literaturverzeichnis

  1. Петрушин В. И. Музыкальная психотерапия. – М., 2000, 168 с.
  2. Шушарджан С. В., Сагателова К. П., Шушарджан Р., Пушкина О. В. Способ коррекции состояния свертывающей системы крови человека, Патент РФ № 2336098, 20.10.2008.
  3. Гнездилов А.В., Фурсов А., К философии и медицине колокольного звона, Духовно-нравственное воспитание, 2011, №5. С. 27 38.
  4. Fraiman B. Mechanism of the infrasound effect in transport means. «Transport Noise — 94». St-Petersburg, Russia,1994, pp 29–32.
  5. Дорошкевич А.Н. Билотерапия. Преображение звуками поющей бронзы. Moskau, 2014
  6. Дорошкевич А.Н., Било круглое— акустический феномен. М.-Тверь: ООО "Издательство ", Триада", 2014.— 64 с.
  7. Симаков Ю.Г., Бунин К.Г. Действие импульсных электромагнитных полей с частотой 15 Гц на «монетные столбики» эритроцитов и на активность клеточного иммунитета в крови человека.  Физиотерапевт. № 5. С. 3 – 7.
  8. Макарова Г.А.. Муравьев С.А., Суплотов С.Н. Гемосканирование, как ориентировочный метод оценки процессов аутолиза крови// Клиническая лабораторная диагностика, №9, 2007. С.79 – 80.
  9. Басина М.Г, Городцкий Б.В Симаков Ю.Г., Шамов В.Б. Влияние аутогемопрепарата человека из БАТ Жань-гу на агрегацию эритроцитов в крови человека и на регенерацию тканей у лабораторных рыб// Объединенный научный журнал, № 271  2012, С. 48 -54.
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  11. Ditzel J. Relationship of blood protein composition to intravascularerythrocyte aggregation (Sludge blood). // Acta med. Scandinavia. 1959. - v 164.-p. 343.


Die Autoren

Doroshkevich, Aleksandr, Leiter des Methodischen Zentrums Drevo Roda, Psychologe, Moskau

Prof. Dr. biol. Simakov, Yuri, Abteilung für Bio-Ökologie und Ichthyologie der Staatlichen Moskauer Razumovsky- Universität für Technologie und Management